Vermittlung
Vermittlung als Audio
Vermittlungsablauf als Audio
Selbstauskunft
Zunächst bitten wir darum, unsere Selbstauskunft für Hunde bzw. die Selbstauskunft für Katzen auszufüllen.
Nach Eingang deiner Anfrage nehmen wir telefonisch Kontakt mit dir auf um zu klären, welcher Hund zu dir und deinen Lebensumständen am besten "passt".
Dabei klären wir auch über die Adoption eines Hundes aus dem Ausland auf (Charakter, Verhalten nach Ankunft, Transport, Krankheiten, Sicherung, etc.).
Vorgespräch
Das Kennenlerngespräch:
Wir erzählen dir von der Labus Family und begeben uns mit dir zusammen auf den Weg, um den passenden Hund oder die passende Katze zu finden.
Weitere Vermittlungsgespräche:
Eine erfolgreiche Vermittlung benötigt immer Zeit. Diese Zeit nehmen wir uns für dich! Egal, ob es darum geht, das passende Tier gemeinsam mit dir auszuwählen oder Fragen zum Thema Hund und Kind, Vergesellschaftung und Zusammenführung, die Wahl eines Hundetrainers oder die Abholung deines neuen Familienmitglieds, wir begleiten dich auf diesem Weg. Unser Ziel dabei ist immer, den Interessenten da abzuholen, wo er gerade steht.
Tipp: Falls Du zur Miete wohnst, sollte eine schriftliche Bestätigung deines Vermieters darüber vorliegen, dass die Tierhaltung erlaubt ist.
Vorkontrolle
Warum eine Vorkontrolle?
Bei einem Vorkontrollbesuch geht es nicht darum, dich persönlich zu „kontrollieren“, sondern vielmehr darum, dich einmal persönlich kennenzulernen und zu sehen, wie das Tier bei dir leben wird. Dafür wäre es hilfreich, wenn möglichst alle Personen anwesend sind, die dauerhaft mit dem Tier zusammenleben werden. Auch für dich ist das eine gute Gelegenheit, Fragen in einem persönlichen Gespräch zu stellen und um mit Hilfe des Vorkontrolleurs gemeinsam nach Gefahrenquellen für das Tier Ausschau zu halten.
Tipp: Oftmals sind Vermittler und Vorkontrolleur nicht dieselbe Person. Wir sehen das als Chance, da dir somit nicht nur ein Ansprechpartner zur Verfügung steht, wenn du Fragen oder Sorgen hast.
Vertrag & Schutzgebühr
Die Schutzgebühr beträgt:
460 € für einen Hund
500 € für einen Hund auf Pflegestelle in Deutschland
Diese Hunde werden mit passendem Sicherheitsgeschirr, bei Notwendigkeit tierärztlich behandelt und mehrfach entwurmt vermittelt.
220 € - 290 € für einen Senior Dog und einzelne Special Needs Hunde
220 € für eine Katze
190 € für eine Special Needs Katze
Bei Gnadenbrotplätzen für Hunde oder Katzen wird keine Schutzgebühr erhoben. Hier werden die anfallenden Kosten für Ausreise, Impfungen und Heimtierpass über Spenden finanziert, an denen sich der Adoptant selbstverständlich gerne beteiligen kann.
Die Schutzgebühr setzt sich wie folgt zusammen:
- Tierärztliche Behandlungen und die Untersuchung zur Bestätigung der Reisetauglichkeit in Rumänien.
- Impfungen (Tollwut, Leptospirose, Staupe, Hepatitis, Pavovirose, Parainfluenza)
- Kastration (Hündinnen ab sechs Monaten, Rüden ab zwölf Monaten)
- Entwurmung
- Floh- und Zeckenmittel
- Mikrochip und EU-Heimtierausweis
- Transport nach Deutschland
Häufig deckt diese Schutzgebühr die eigentlichen Kosten nicht vollständig, viele Behandlungen überschreiten auch im Ausland diesen Betrag deutlich. Daher sind alle Vereine auf Spenden angewiesen.
Abholung
Ist der Vertrag unter Dach und Fach, kann sich dein neues Familienmitglied auf die große Reise nach Deutschland begeben.
Der Transport erfolgt durch ein professionelles Unternehmen, das für den Transport von Hunden und Katzen zugelassen und ausgestattet ist. Transporte finden im Regelfall alle zwei Wochen statt. Der jeweilige Transporter fährt über ganz Deutschland verteilt verschiedene Haltestellen an. Da der Transporter sehr lange unterwegs ist, musst du eine gewisse Fahrzeit zum Abholpunkt einplanen und auch mit Verzögerungen der geplanten Ankunftszeit durch Staus oder andere Widrigkeiten rechnen. Die Verantwortung, dein Tier abzuholen, liegt bei dir.
Ein Vereinskollege ist während des Transportes für dich erreichbar und begleitet dich mit Erfahrung durch diese aufregende Zeit. Alle wichtigen Informationen zur Sicherung des Hundes, der Anmeldung bei TASSO, der Kommunikation Transporteur etc. erhältst du vorab von deinem Ansprechpartner. Wir lassen dich nicht allein!
Nachbetreuung
Weil uns unsere vermittelten Hunde und Katzen, aber auch ihre Adoptanten sehr am Herzen liegen, sind wir auch noch für dich da, nachdem der Hund bei dir eingezogen ist.
Unser Team und auch die Kollegen aus Rumänien sind sehr daran interessiert zu erfahren, wie es ihren Schützlingen geht. Wir begleiten alle Adoptanten, insbesondere Familien mit Kindern und Hundeanfänger, bei der Eingewöhnung des Hundes.
Wir wollen dir dabei helfen, sicher und ohne Überforderung durch die aufregende, erste Zeit zu kommen. Wir beruhigen bei Ängsten und Sorgen, geben dir Tipps bei ersten Wehwechen und freuen uns mit dir gemeinsam, wenn alles gut läuft. Oft sind es schon kleine Tipps, die wirklich viel bringen. Wir wollen, dass Du dich nicht allein fühlst. Unsere engagierten „Familie mit Kind“-Vermittler sind, soweit möglich, die ersten Tage 24 Stunden für dich erreichbar. Zufriedenheit und Sicherheit werden bei uns ganz GROSSGESCHRIEBEN!
Unser "KLEINGEDRUCKTES"
Unser "KLEINGEDRUCKTES"
Was du vor der Adoption eines Hundes oder einer Katze aus dem Ausland beachten musst
Herzlich willkommen bei uns, der Labus Family. Schön, dass du darüber nachdenkst, einem Hund oder einer Katze aus Rumänien ein Zuhause zu geben.
Wir schätzen dein Interesse an unseren Fellnasen sehr und möchten dich ehrlich, transparent und realistisch auf diese Reise vorbereiten. Die Adoption eines Tieres ist eine große Verantwortung für wahrscheinlich sehr viele Jahre. Es ist uns wichtig, dass du dir im Klaren darüber bist, dass jeder Hund und jede Katze, die aus dem Auslandstierschutz zu dir kommen, in gewisser Weise ein Überraschungspaket sind. Jede Fellnase bringt einen Koffer mit, der nur zum Teil mit uns bekannten Dingen gepackt ist.
"Kleingedrucktes" für Hunde
1. Das Überraschungspaket: Verhalten im Tierheim vs. Alltag
Eine Momentaufnahme im gewohnten Umfeld: Selbst wenn wir den Hund oder die Katze persönlich kennengelernt und eingeschätzt haben, ist das immer nur eine Momentaufnahme in ihrem derzeit bekannten Umfeld. Das Tierheimleben gibt uns Einblicke, aber es zeigt uns nur einen winzigen Ausschnitt von dem, was das Tier wirklich ausmacht. Wir können nicht vorhersagen, wie sie an der Leine gehen oder auf andere Hunde auf offener Straße reagieren.
Rassespezifische Eigenschaften & Jagdtrieb: Im stressigen, reizarmen Tierheimalltag können sich viele Eigenschaften schlichtweg nicht zeigen. Dinge wie ein ausgeprägter Jagdtrieb, Schutz- oder Wachtrieb oder rassespezifische Verhaltensmuster kommen oft erst dann zum Vorschein, wenn das Tier in Deutschland in einer völlig neuen Umwelt mit neuen Reizen (Wildgeruch, fremde Bewegungen, ein eigenes Territorium) konfrontiert wird.
Die absolute Ausnahmesituation nach der Ankunft: Wenn die Fellnase bei dir ankommt, ist sie der Einzige, der noch nicht weiß, dass nun sein glückliches Leben beginnt. Das Tier befindet sich in einer extremen Stresssituation. Alles Bekannte ist von heute auf morgen weggebrochen, und der Transport, der zwei bis drei Tage dauert, ist unheimlich anstrengend.
Die ersten 3 Tage:
Gerade in den ersten Tagen erleben wir wiederholt, dass selbst die nettesten und sozialsten Hunde Übersprungshandlungen zeigen, knurren, sich nicht anfassen lassen wollen, schnappen, wenn sie sich bedrängt fühlen, oder extrem ängstlich sind.
WICHTIG: Der Dauerstress-Kreislauf nach 2 bis 3 Wochen (Hormonstau & Übermüdung)
Ein ganz wichtiges Phänomen, auf das wir extrem deutlich hinweisen möchten: Jeder Hund kann nach zwei bis drei Wochen plötzlich auffälliges oder vermeintlich grundloses Fehlverhalten zeigen.
Das liegt an purem Dauerstress: Ein Hundekörper benötigt nach einem stressigen Ereignis bis zu 72 Stunden (3 Tage), um Stresshormone wie Adrenalin komplett abzubauen. Durch den Transport und die unzähligen neuen Reize im neuen Zuhause bekommt der Körper diese Ruhephase anfangs nicht. Jedes neue Ereignis schüttet weiteres Adrenalin oben drauf, sodass der Pegel niemals sinkt. Das Tier befindet sich in einer dauerhaften Stresshormonausschüttung, ist geistig völlig übermüdet und kann die Eindrücke nicht verarbeiten. Die Folge sind oft plötzliche Übersprungshandlungen oder sogar Abwehr- und Aggressionsverhalten – nicht aus Bosheit, sondern weil der Hund schlichtweg chronisch überreizt und erschöpft ist.
WICHTIGER HINWEIS ZUR FEHLINTERPRETATION:
Leider erleben wir es immer wieder, dass Adoptanten und selbst Hundetrainer in dieser Phase denken, der Hund sei nun „angekommen“, würde territorial werden oder jetzt sein „wahres Gesicht“ zeigen. Das trifft in den allermeisten Fällen absolut nicht zu! Es ist kein böser Charakter, sondern ein biologischer Adrenalinüberschuss. Bitte wende dich in so einem Fall sofort an uns, bevor du voreilige Schlüsse ziehst oder falsches Training beginnst. Wir sprechen darüber und helfen euch gemeinsam durch diese Phase durch! In diesem Zustand helfen dem Hund nur absolute Ruhe, Routine und Schlaf.
2. Die Realität vor Ort: Warum wir keine Garantien geben können
Wir sind ein Tierschutzverein, kein Züchter: Jedes Mitglied unseres Teams investiert wahnsinnig viel Zeit, Herzblut und Mühe, um die Tiere vor Ort kennenzulernen und einzuschätzen. Doch dem Tierschutz sind durch die schiere Menge an Tieren ganz deutliche Grenzen gesetzt. Wir können viele Situationen des normalen Lebens vor Ort schlichtweg nicht lebensecht nachstellen.
Massenhaltung statt häusliches Umfeld: In den rumänischen Tierheimen leben hunderte, teilweise über tausend Tiere auf engem Raum. Sie führen dort kein Leben in einem normalen, häuslichen Umfeld. Die Versorgung vor Ort durch die Pfleger konzentriert sich in erster Linie auf das Füttern und die Reinigung der Gehege – für eine intensive, tägliche Beobachtung des einzelnen Tieres bleibt im harten Tierheimalltag schlicht keine Zeit.
Das Risiko unerkannter Krankheiten gehört zum Tierschutzgedanken: Wer sich dafür entscheidet, ein Tier aus dem Auslandsschutz zu „retten“, muss sich im Klaren darüber sein, dass eine lückenlose medizinische Garantie unmöglich ist. In dieser Menge an Eindrücken und Tieren kann niemand Gesundheitsthemen immer sofort sehen. Jedes Tier kann eine unentdeckte gesundheitliche Baustelle, Parasiten oder eine versteckte Erkrankung im Koffer haben, die im Tierheim niemand erkennen konnte. Wer dieses Risiko komplett ausschließen möchte, für den ist ein Hund oder eine Katze aus dem Auslandstierschutz leider nicht die richtige Entscheidung.
3. Typische Herausforderungen bei der Eingewöhnung
Das Thema Stubenreinheit: Einige Hunde, die im Tierheim aufgewachsen sind, benötigen möglicherweise mehr Zeit, um stubenrein zu werden, da sie dort gelernt haben, ihr Geschäft auf harten Böden oder Unterlagen zu verrichten (Fehlprägung). Sie versuchen dann oft, es in der Wohnung "richtig" zu machen, und brauchen länger als ehemalige Straßenhunde, um sich draußen zu lösen. Dem Hund darfst du dann nicht böse sein – er macht das nicht, um dich zu ärgern, sondern weil er es so gelernt hat.
Fehlendes Urvertrauen durch unzureichende Sozialisation: Oft denken Menschen, dass problematisches Verhalten durch schlechte Erfahrungen ausgelöst wurde. Das ist aber nur teilweise so. Häufig haben Tierschutzhunde Herausforderungen in unserer Welt, weil sie wichtige Erfahrungen in ihrer Sozialisationsphase (bis zur 12. bzw. 16. Lebenswoche) gar nicht machen konnten. Wenn in dieser Zeit das Lernen von der Mutterhündin oder der positive Bezug zum Menschen fehlt, fehlt den Tieren anfangs das Urvertrauen. Sie müssen erst mühsam lernen, dass Menschen, andere Hunde und unser normales Alltagleben etwas Positives sind.
4. Unsere Vermittlungsphilosophie
Um nachhaltig und seriös zu vermitteln und weil wir nicht wollen, dass Hunde zu Wanderpokalen werden oder deutsche Tierheime überlasten, hat das Team der Labus Family eine bewusste Entscheidung getroffen:
Keine Vermittlung von starkem Problemverhalten: Wir haben uns bewusst dafür entschieden, Hunde und Katzen mit offensichtlich stark ausgeprägtem Problemverhalten nicht zu vermitteln. Damit meinen wir vor allem Tiere, die uns zeigen, dass sie den ... Kontakt zum Menschen absolut nicht möchten, sowie Tiere, die offensichtlich aggressives Verhalten oder massive Angst gegenüber Menschen und anderen Tieren zeigen. Es ist toll, wenn Menschen solchen Tieren eine Chance geben wollen, aber in Deutschland warten bereits unzählige solcher Hunde in den Tierheimen dringend auf ein Zuhause.
Unsere Hilfe vor Ort in Rumänien:
Unsere Sorgenkinder im Ausland sind uns keineswegs egal! Eines unserer großen Ziele ist es, die Lebensrealität dieser Tiere vor Ort im Tierheim langfristig zu verbessern, um ihr Leben angenehmer und artgerechter zu gestalten. Wir planen und finanzieren Umbau-, Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen, um den Fellnasen vor Ort ein besseres Leben zu ermöglichen.
Unser Versprechen an dich:
Wir verpflichten uns dir gegenüber, in der Beratung immer zu 100 % ehrlich und transparent zu sein. Unser großes Ziel bei jeder Vermittlung ist ein „perfektes Match“. Wir haben hier einen sehr hohen Anspruch an uns selbst und unsere Arbeit.
Wir wollen dich so gut wir können auf dem Weg begleiten, um deinen neuen besten Freund fürs Leben zu finden. Aber bitte denke immer daran: Das Tier, das du mit unserer Hilfe adoptierst, ist in letzter Konsequenz deine Verantwortung und ein fester Teil deiner Familie. Wir begleiten dich, aber den Weg gehen müsst ihr gemeinsam.
"Kleingedrucktes" für Katzen
Bevor deine neue Samtpfote einzieht – hier kommt das "KLEINGEDRUCKTE".
Schön, dass du darüber nachdenkst, einer Katze aus dem Tierschutz ein liebevolles Zuhause zu schenken.
Mit deiner Entscheidung schenkst du einer Katze nicht nur ein Zuhause, sondern auch eine zweite Chance auf ein glückliches Leben. Gleichzeitig möchten wir dich ehrlich, transparent und realistisch auf diesen Schritt vorbereiten.
Jede Katze bringt ihre eigene Geschichte, ihren Charakter und ihre Erfahrungen mit. Vieles wissen wir bereits, manches können wir nur einschätzen und einiges zeigt sich erst, wenn die Katze in ihrem neuen Zuhause angekommen ist.
DAS ÜBERRASCHUNGSPAKET
Auch wenn wir unsere Katzen so gut wie möglich kennenlernen und einschätzen, sehen wir immer nur einen kleinen Ausschnitt ihres Wesens.
Eine Katze verhält sich im Tierheim häufig ganz anders als später im eigenen Zuhause. Dort lebt sie gemeinsam mit vielen anderen Katzen und unter völlig anderen Bedingungen als später in einer Familie.
Deshalb erleben wir immer wieder, dass sich Katzen nach ihrer Ankunft verändern. Schüchterne Katzen werden plötzlich verschmust, ruhige Katzen entdecken ihre verspielte Seite und Katzen, die im Tierheim problemlos mit vielen Artgenossen zusammenleben, benötigen im neuen Zuhause manchmal etwas Zeit, um sich an vorhandene Katzen zu gewöhnen.
DIE REALITÄT IM TIERSCHUTZ
Unsere Katzen werden von engagierten ehrenamtlichen Tierschützern betreut, die sich mit viel Herzblut um sie kümmern und ihr Bestes geben, jede Katze möglichst realistisch einzuschätzen. Was wir wissen, geben wir selbstverständlich ehrlich weiter. Trotzdem hat auch der Tierschutz Grenzen.
Im Katzenhaus leben durchschnittlich rund 80 Katzen. Die tägliche Versorgung erfolgt durch ein bis zwei ehrenamtliche Helfer, die diese Aufgabe vor oder nach ihrer regulären Arbeit sowie in ihrer Freizeit übernehmen. Neben dem Reinigen der Katzentoiletten, dem Füttern, der Medikamentengabe und der Versorgung kranker Tiere bleibt nur begrenzt Zeit, jede einzelne Katze intensiv zu beobachten.
Auch unsere Pflegestellen arbeiten fast ausschließlich ehrenamtlich neben ihrem Beruf und betreuen meist mehrere eigene sowie weitere Pflegekatzen gleichzeitig. Dadurch lernen sie die Tiere deutlich besser kennen als im Tierheim, eine lückenlose Beobachtung rund um die Uhr ist jedoch auch dort nicht möglich.
Deshalb kann es vorkommen, dass sich gesundheitliche oder charakterliche Besonderheiten erst im neuen Zuhause zeigen. Das ist keine Nachlässigkeit, sondern eine Realität des Tierschutzes.
GESUNDHEIT UND TRANSPARENZ
Ehrlichkeit ist einer unserer wichtigsten Grundsätze. Alles, was wir über eine Katze wissen oder beobachten, teilen wir selbstverständlich ehrlich mit. Zeigen sich gesundheitliche Auffälligkeiten, lassen wir diese tierärztlich abklären und vermitteln keine Katzen mit bekannten akuten Erkrankungen.
Trotzdem ist keine Katze vollständig medizinisch durchuntersucht. Es werden nicht vorsorglich MRTs, CTs oder Dentalröntgen durchgeführt. Ebenso ist es in großen Katzengruppen weder realistisch noch verantwortbar, jeder Katze regelmäßig ins Maul zu schauen oder sie vollständig zu untersuchen. Viele Katzen sind scheu oder ängstlich und würden dadurch unnötig gestresst werden, außerdem besteht ein Verletzungsrisiko für die Helfer.
Deshalb kann es trotz größter Sorgfalt vorkommen, dass gesundheitliche oder charakterliche Besonderheiten zunächst unentdeckt bleiben oder sich erst später zeigen. Das bedeutet nicht, dass etwas verschwiegen wurde, sondern gehört leider zur Realität des Tierschutzes.
ZUSÄTZLICHE UNTERSUCHUNGEN
Vor der Ausreise werden unsere Katzen entsprechend unserer Vereinsstandards tierärztlich untersucht. Ein Teil der notwendigen Untersuchungen und Tests ist bereits in der Schutzgebühr enthalten.
Wenn du darüber hinaus weitere Untersuchungen oder spezielle Tests – beispielsweise auf FIV oder FeLV – durchführen lassen möchtest, organisieren wir diese selbstverständlich gerne vor der Ausreise. Die Kosten für zusätzliche Wunschuntersuchungen sind vom Adoptanten zu übernehmen.
SCHUTZGEBÜHR
Unsere Schutzgebühren sind bewusst sehr niedrig kalkuliert. Uns ist wichtig, dass unsere Katzen auch gegenüber Katzen aus deutschen Tierheimen oder dem Inlandstierschutz eine faire Chance auf ein Zuhause haben.
Die Schutzgebühr deckt lediglich einen Teil der tatsächlich entstehenden Kosten und ist so knapp kalkuliert, dass dem Verein daraus kein Gewinn entsteht. Deshalb können zusätzliche Wunschuntersuchungen nicht über die Schutzgebühr finanziert werden.
FELINES CORONAVIRUS (FCOV)
Viele Katzen aus Mehrkatzenhaltungen – und zwar nicht nur im Auslandstierschutz, sondern ebenso aus deutschen Tierheimen, Zuchten oder privaten Mehrkatzenhaushalten – hatten bereits Kontakt mit dem felinen Coronavirus (FCoV). Ein positiver Coronavirus-Befund ist kein Todesurteil und bedeutet keineswegs automatisch, dass eine Katze an FIP erkrankt. Wenn du mehr darüber erfahren möchtest, empfehlen wir dir unseren ausführlichen Gesundheitsreport zum felinen Coronavirus in den FAQs.
UNSERE VERMITTLUNGSPHILOSOPHIE
Unser Ziel ist nicht, möglichst viele Katzen zu vermitteln. Unser Ziel ist die richtige Katze im richtigen Zuhause. Deshalb beraten wir ehrlich, verschweigen keine bekannten Probleme und sagen auch offen, wenn wir glauben, dass eine Katze nicht zu einer bestimmten Lebenssituation passt.
UNSER VERSPRECHEN
Wir vermitteln unsere Katzen mit Herz, Ehrlichkeit und Verantwortung. Wir geben alles weiter, was wir wissen, begleiten dich auch nach der Adoption gerne weiter und stehen dir jederzeit mit Rat und Unterstützung zur Seite.
Unser gemeinsames Ziel ist immer dasselbe:
Eine glückliche Katze, glückliche Menschen und ein liebevolles Zuhause – für immer.
"Kleingedrucktes" für Hunde
1. Das Überraschungspaket: Verhalten im Tierheim vs. Alltag
Eine Momentaufnahme im gewohnten Umfeld: Selbst wenn wir den Hund oder die Katze persönlich kennengelernt und eingeschätzt haben, ist das immer nur eine Momentaufnahme in ihrem derzeit bekannten Umfeld. Das Tierheimleben gibt uns Einblicke, aber es zeigt uns nur einen winzigen Ausschnitt von dem, was das Tier wirklich ausmacht. Wir können nicht vorhersagen, wie sie an der Leine gehen oder auf andere Hunde auf offener Straße reagieren.
Rassespezifische Eigenschaften & Jagdtrieb: Im stressigen, reizarmen Tierheimalltag können sich viele Eigenschaften schlichtweg nicht zeigen. Dinge wie ein ausgeprägter Jagdtrieb, Schutz- oder Wachtrieb oder rassespezifische Verhaltensmuster kommen oft erst dann zum Vorschein, wenn das Tier in Deutschland in einer völlig neuen Umwelt mit neuen Reizen (Wildgeruch, fremde Bewegungen, ein eigenes Territorium) konfrontiert wird.
Die absolute Ausnahmesituation nach der Ankunft: Wenn die Fellnase bei dir ankommt, ist sie der Einzige, der noch nicht weiß, dass nun sein glückliches Leben beginnt. Das Tier befindet sich in einer extremen Stresssituation. Alles Bekannte ist von heute auf morgen weggebrochen, und der Transport, der zwei bis drei Tage dauert, ist unheimlich anstrengend.
Die ersten 3 Tage:
Gerade in den ersten Tagen erleben wir wiederholt, dass selbst die nettesten und sozialsten Hunde Übersprungshandlungen zeigen, knurren, sich nicht anfassen lassen wollen, schnappen, wenn sie sich bedrängt fühlen, oder extrem ängstlich sind.
WICHTIG: Der Dauerstress-Kreislauf nach 2 bis 3 Wochen (Hormonstau & Übermüdung)
Ein ganz wichtiges Phänomen, auf das wir extrem deutlich hinweisen möchten: Jeder Hund kann nach zwei bis drei Wochen plötzlich auffälliges oder vermeintlich grundloses Fehlverhalten zeigen.
Das liegt an purem Dauerstress: Ein Hundekörper benötigt nach einem stressigen Ereignis bis zu 72 Stunden (3 Tage), um Stresshormone wie Adrenalin komplett abzubauen. Durch den Transport und die unzähligen neuen Reize im neuen Zuhause bekommt der Körper diese Ruhephase anfangs nicht. Jedes neue Ereignis schüttet weiteres Adrenalin oben drauf, sodass der Pegel niemals sinkt. Das Tier befindet sich in einer dauerhaften Stresshormonausschüttung, ist geistig völlig übermüdet und kann die Eindrücke nicht verarbeiten. Die Folge sind oft plötzliche Übersprungshandlungen oder sogar Abwehr- und Aggressionsverhalten – nicht aus Bosheit, sondern weil der Hund schlichtweg chronisch überreizt und erschöpft ist.
WICHTIGER HINWEIS ZUR FEHLINTERPRETATION:
Leider erleben wir es immer wieder, dass Adoptanten und selbst Hundetrainer in dieser Phase denken, der Hund sei nun „angekommen“, würde territorial werden oder jetzt sein „wahres Gesicht“ zeigen. Das trifft in den allermeisten Fällen absolut nicht zu! Es ist kein böser Charakter, sondern ein biologischer Adrenalinüberschuss. Bitte wende dich in so einem Fall sofort an uns, bevor du voreilige Schlüsse ziehst oder falsches Training beginnst. Wir sprechen darüber und helfen euch gemeinsam durch diese Phase durch! In diesem Zustand helfen dem Hund nur absolute Ruhe, Routine und Schlaf.
2. Die Realität vor Ort: Warum wir keine Garantien geben können
Wir sind ein Tierschutzverein, kein Züchter: Jedes Mitglied unseres Teams investiert wahnsinnig viel Zeit, Herzblut und Mühe, um die Tiere vor Ort kennenzulernen und einzuschätzen. Doch dem Tierschutz sind durch die schiere Menge an Tieren ganz deutliche Grenzen gesetzt. Wir können viele Situationen des normalen Lebens vor Ort schlichtweg nicht lebensecht nachstellen.
Massenhaltung statt häusliches Umfeld: In den rumänischen Tierheimen leben hunderte, teilweise über tausend Tiere auf engem Raum. Sie führen dort kein Leben in einem normalen, häuslichen Umfeld. Die Versorgung vor Ort durch die Pfleger konzentriert sich in erster Linie auf das Füttern und die Reinigung der Gehege – für eine intensive, tägliche Beobachtung des einzelnen Tieres bleibt im harten Tierheimalltag schlicht keine Zeit.
Das Risiko unerkannter Krankheiten gehört zum Tierschutzgedanken: Wer sich dafür entscheidet, ein Tier aus dem Auslandsschutz zu „retten“, muss sich im Klaren darüber sein, dass eine lückenlose medizinische Garantie unmöglich ist. In dieser Menge an Eindrücken und Tieren kann niemand Gesundheitsthemen immer sofort sehen. Jedes Tier kann eine unentdeckte gesundheitliche Baustelle, Parasiten oder eine versteckte Erkrankung im Koffer haben, die im Tierheim niemand erkennen konnte. Wer dieses Risiko komplett ausschließen möchte, für den ist ein Hund oder eine Katze aus dem Auslandstierschutz leider nicht die richtige Entscheidung.
3. Typische Herausforderungen bei der Eingewöhnung
Das Thema Stubenreinheit: Einige Hunde, die im Tierheim aufgewachsen sind, benötigen möglicherweise mehr Zeit, um stubenrein zu werden, da sie dort gelernt haben, ihr Geschäft auf harten Böden oder Unterlagen zu verrichten (Fehlprägung). Sie versuchen dann oft, es in der Wohnung "richtig" zu machen, und brauchen länger als ehemalige Straßenhunde, um sich draußen zu lösen. Dem Hund darfst du dann nicht böse sein – er macht das nicht, um dich zu ärgern, sondern weil er es so gelernt hat.
Fehlendes Urvertrauen durch unzureichende Sozialisation: Oft denken Menschen, dass problematisches Verhalten durch schlechte Erfahrungen ausgelöst wurde. Das ist aber nur teilweise so. Häufig haben Tierschutzhunde Herausforderungen in unserer Welt, weil sie wichtige Erfahrungen in ihrer Sozialisationsphase (bis zur 12. bzw. 16. Lebenswoche) gar nicht machen konnten. Wenn in dieser Zeit das Lernen von der Mutterhündin oder der positive Bezug zum Menschen fehlt, fehlt den Tieren anfangs das Urvertrauen. Sie müssen erst mühsam lernen, dass Menschen, andere Hunde und unser normales Alltagleben etwas Positives sind.
4. Unsere Vermittlungsphilosophie
Um nachhaltig und seriös zu vermitteln und weil wir nicht wollen, dass Hunde zu Wanderpokalen werden oder deutsche Tierheime überlasten, hat das Team der Labus Family eine bewusste Entscheidung getroffen:
Keine Vermittlung von starkem Problemverhalten: Wir haben uns bewusst dafür entschieden, Hunde und Katzen mit offensichtlich stark ausgeprägtem Problemverhalten nicht zu vermitteln. Damit meinen wir vor allem Tiere, die uns zeigen, dass sie den ... Kontakt zum Menschen absolut nicht möchten, sowie Tiere, die offensichtlich aggressives Verhalten oder massive Angst gegenüber Menschen und anderen Tieren zeigen. Es ist toll, wenn Menschen solchen Tieren eine Chance geben wollen, aber in Deutschland warten bereits unzählige solcher Hunde in den Tierheimen dringend auf ein Zuhause.
Unsere Hilfe vor Ort in Rumänien:
Unsere Sorgenkinder im Ausland sind uns keineswegs egal! Eines unserer großen Ziele ist es, die Lebensrealität dieser Tiere vor Ort im Tierheim langfristig zu verbessern, um ihr Leben angenehmer und artgerechter zu gestalten. Wir planen und finanzieren Umbau-, Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen, um den Fellnasen vor Ort ein besseres Leben zu ermöglichen.
Unser Versprechen an dich:
Wir verpflichten uns dir gegenüber, in der Beratung immer zu 100 % ehrlich und transparent zu sein. Unser großes Ziel bei jeder Vermittlung ist ein „perfektes Match“. Wir haben hier einen sehr hohen Anspruch an uns selbst und unsere Arbeit.
Wir wollen dich so gut wir können auf dem Weg begleiten, um deinen neuen besten Freund fürs Leben zu finden. Aber bitte denke immer daran: Das Tier, das du mit unserer Hilfe adoptierst, ist in letzter Konsequenz deine Verantwortung und ein fester Teil deiner Familie. Wir begleiten dich, aber den Weg gehen müsst ihr gemeinsam.
"Kleingedrucktes" für Katzen
Bevor deine neue Samtpfote einzieht – hier kommt das "KLEINGEDRUCKTE".
Schön, dass du darüber nachdenkst, einer Katze aus dem Tierschutz ein liebevolles Zuhause zu schenken.
Mit deiner Entscheidung schenkst du einer Katze nicht nur ein Zuhause, sondern auch eine zweite Chance auf ein glückliches Leben. Gleichzeitig möchten wir dich ehrlich, transparent und realistisch auf diesen Schritt vorbereiten.
Jede Katze bringt ihre eigene Geschichte, ihren Charakter und ihre Erfahrungen mit. Vieles wissen wir bereits, manches können wir nur einschätzen und einiges zeigt sich erst, wenn die Katze in ihrem neuen Zuhause angekommen ist.
DAS ÜBERRASCHUNGSPAKET
Auch wenn wir unsere Katzen so gut wie möglich kennenlernen und einschätzen, sehen wir immer nur einen kleinen Ausschnitt ihres Wesens.
Eine Katze verhält sich im Tierheim häufig ganz anders als später im eigenen Zuhause. Dort lebt sie gemeinsam mit vielen anderen Katzen und unter völlig anderen Bedingungen als später in einer Familie.
Deshalb erleben wir immer wieder, dass sich Katzen nach ihrer Ankunft verändern. Schüchterne Katzen werden plötzlich verschmust, ruhige Katzen entdecken ihre verspielte Seite und Katzen, die im Tierheim problemlos mit vielen Artgenossen zusammenleben, benötigen im neuen Zuhause manchmal etwas Zeit, um sich an vorhandene Katzen zu gewöhnen.
DIE REALITÄT IM TIERSCHUTZ
Unsere Katzen werden von engagierten ehrenamtlichen Tierschützern betreut, die sich mit viel Herzblut um sie kümmern und ihr Bestes geben, jede Katze möglichst realistisch einzuschätzen. Was wir wissen, geben wir selbstverständlich ehrlich weiter. Trotzdem hat auch der Tierschutz Grenzen.
Im Katzenhaus leben durchschnittlich rund 80 Katzen. Die tägliche Versorgung erfolgt durch ein bis zwei ehrenamtliche Helfer, die diese Aufgabe vor oder nach ihrer regulären Arbeit sowie in ihrer Freizeit übernehmen. Neben dem Reinigen der Katzentoiletten, dem Füttern, der Medikamentengabe und der Versorgung kranker Tiere bleibt nur begrenzt Zeit, jede einzelne Katze intensiv zu beobachten.
Auch unsere Pflegestellen arbeiten fast ausschließlich ehrenamtlich neben ihrem Beruf und betreuen meist mehrere eigene sowie weitere Pflegekatzen gleichzeitig. Dadurch lernen sie die Tiere deutlich besser kennen als im Tierheim, eine lückenlose Beobachtung rund um die Uhr ist jedoch auch dort nicht möglich.
Deshalb kann es vorkommen, dass sich gesundheitliche oder charakterliche Besonderheiten erst im neuen Zuhause zeigen. Das ist keine Nachlässigkeit, sondern eine Realität des Tierschutzes.
GESUNDHEIT UND TRANSPARENZ
Ehrlichkeit ist einer unserer wichtigsten Grundsätze. Alles, was wir über eine Katze wissen oder beobachten, teilen wir selbstverständlich ehrlich mit. Zeigen sich gesundheitliche Auffälligkeiten, lassen wir diese tierärztlich abklären und vermitteln keine Katzen mit bekannten akuten Erkrankungen.
Trotzdem ist keine Katze vollständig medizinisch durchuntersucht. Es werden nicht vorsorglich MRTs, CTs oder Dentalröntgen durchgeführt. Ebenso ist es in großen Katzengruppen weder realistisch noch verantwortbar, jeder Katze regelmäßig ins Maul zu schauen oder sie vollständig zu untersuchen. Viele Katzen sind scheu oder ängstlich und würden dadurch unnötig gestresst werden, außerdem besteht ein Verletzungsrisiko für die Helfer.
Deshalb kann es trotz größter Sorgfalt vorkommen, dass gesundheitliche oder charakterliche Besonderheiten zunächst unentdeckt bleiben oder sich erst später zeigen. Das bedeutet nicht, dass etwas verschwiegen wurde, sondern gehört leider zur Realität des Tierschutzes.
ZUSÄTZLICHE UNTERSUCHUNGEN
Vor der Ausreise werden unsere Katzen entsprechend unserer Vereinsstandards tierärztlich untersucht. Ein Teil der notwendigen Untersuchungen und Tests ist bereits in der Schutzgebühr enthalten.
Wenn du darüber hinaus weitere Untersuchungen oder spezielle Tests – beispielsweise auf FIV oder FeLV – durchführen lassen möchtest, organisieren wir diese selbstverständlich gerne vor der Ausreise. Die Kosten für zusätzliche Wunschuntersuchungen sind vom Adoptanten zu übernehmen.
SCHUTZGEBÜHR
Unsere Schutzgebühren sind bewusst sehr niedrig kalkuliert. Uns ist wichtig, dass unsere Katzen auch gegenüber Katzen aus deutschen Tierheimen oder dem Inlandstierschutz eine faire Chance auf ein Zuhause haben.
Die Schutzgebühr deckt lediglich einen Teil der tatsächlich entstehenden Kosten und ist so knapp kalkuliert, dass dem Verein daraus kein Gewinn entsteht. Deshalb können zusätzliche Wunschuntersuchungen nicht über die Schutzgebühr finanziert werden.
FELINES CORONAVIRUS (FCOV)
Viele Katzen aus Mehrkatzenhaltungen – und zwar nicht nur im Auslandstierschutz, sondern ebenso aus deutschen Tierheimen, Zuchten oder privaten Mehrkatzenhaushalten – hatten bereits Kontakt mit dem felinen Coronavirus (FCoV). Ein positiver Coronavirus-Befund ist kein Todesurteil und bedeutet keineswegs automatisch, dass eine Katze an FIP erkrankt. Wenn du mehr darüber erfahren möchtest, empfehlen wir dir unseren ausführlichen Gesundheitsreport zum felinen Coronavirus in den FAQs.
UNSERE VERMITTLUNGSPHILOSOPHIE
Unser Ziel ist nicht, möglichst viele Katzen zu vermitteln. Unser Ziel ist die richtige Katze im richtigen Zuhause. Deshalb beraten wir ehrlich, verschweigen keine bekannten Probleme und sagen auch offen, wenn wir glauben, dass eine Katze nicht zu einer bestimmten Lebenssituation passt.
UNSER VERSPRECHEN
Wir vermitteln unsere Katzen mit Herz, Ehrlichkeit und Verantwortung. Wir geben alles weiter, was wir wissen, begleiten dich auch nach der Adoption gerne weiter und stehen dir jederzeit mit Rat und Unterstützung zur Seite.
Unser gemeinsames Ziel ist immer dasselbe:
Eine glückliche Katze, glückliche Menschen und ein liebevolles Zuhause – für immer.
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