Rumänien-Report Dezember 2025
Sowohl die Mitarbeiter des Tierheims Help Labus als auch externe Pflegestellen und engagierte Tierschützer aus Galați treten immer häufiger an uns heran und bitten um Hilfe. Medizinische Fragen, akute Notfälle, Einschätzungen, Organisation, Begleitung und Verantwortung gehören inzwischen fest zu unseren Tagen vor Ort. Wir versuchen all das so gut umzusetzen, wie es uns möglich ist. Und dennoch – oder gerade deshalb – ist eines unverändert geblieben: Das Tierheim Help Labus ist unsere Heimat. Unser liebster Ort in Rumänien.
Wir kennen dort fast jeden Hund. Viele begleiten wir seit Jahren, viele besuchen wir immer wieder, viele davon lieben wir. Diese tiefe Verbundenheit ist der Grund, warum wir nicht wegschauen können und warum wir bleiben. Ein ganz zentraler Pfeiler all dessen ist Corina, die Tierheimleitung von Help Labus.
Corina ist für uns ein absolutes Vorbild, wenn es darum geht, was seriöse, aufrichtige und ehrliche Tierschutzarbeit bedeutet. Sie ist ein Mensch, dem wir ohne zu überlegen überallhin folgen würden. Ein Mensch, der uns viel bedeutet und der uns jeden Tag zeigt, was echte Liebe zu Tieren ist.
Sie schaut nicht darauf, große Zahlen zu schreiben oder Geld zu machen. Corina weiß genau, dass behinderte, kranke und alte Hunde kein Projekt sind, das viele Spenden bringt oder Aufmerksamkeit erzeugt. Und trotzdem – oder gerade deshalb – rettet sie genau diese Tiere. Sie unterstützt diese Arbeit aus tiefer Überzeugung heraus, weil sie fest daran glaubt, dass auch diese Hunde eine Chance verdient haben. Eine Chance auf eine eigene Familie – und sei es nur für die letzten Wochen oder Monate ihres Lebens. Diese Haltung verbindet uns.
Die Labus Family wurde gegründet, weil wir eine klare Vorstellung davon hatten, wie Tierschutz für uns aussehen soll. Wir sind bewusst ein kleiner Verein. Einer, der sich Zeit nimmt, der sich intensiv mit Themen beschäftigt und der Menschen gut berät – auch bei Krankheit, Alter oder Behinderung.
Wir sind stolz darauf, ein Hospizhundeprojekt ins Leben gerufen zu haben. Und wir sind stolz darauf, dass wir vor Ort immer mehr Möglichkeiten entwickeln, nicht nur zu sehen und zu fühlen, sondern aktiv mit anzupacken und zu helfen. Denn genau das ist es, was wir lieben.
Es geht uns nicht darum, große Zahlen zu schreiben oder im Akkord zu vermitteln. Es geht uns darum, das, was wir tun, verantwortungsvoll, informiert und mit ganzem Herzen zu tun. Heute verfügen wir über ein beratendes Netzwerk aus Tierärzten, ein spezialisiertes Helferteam und Menschen vor Ort, die wissen, wohin man geht, wenn Not am Mann ist.
Für 2026 wünschen wir uns, diesen Weg noch klarer und gezielter weiterzugehen – persönlich vor Ort, mit viel Liebe, mit Freude und in einem starken Team. Denn genau das ist unsere Arbeit. Und genau das ist unsere Überzeugung.




